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Fahrsicherheitstraining für Rettungsdienste

Kleine Anfrage „Fahrsicherheitstraining für Rettungsdienste“ herunterladen (PDF, 164 KB)

(Nr. 1512 – Michael Jungclaus) Einsatzfahrten von Rettungsdiensten stellen ein hohes Unfallrisiko dar und belasten die Einsatzkräfte erheblich. Die Gefahr unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn mit einem Rettungswagen in einen Unfall verwickelt zu werden, ist um ein vielfaches höher als bei Normalfahrten. Daher ist es wichtig die Rettungsdienste für diese Gefahren zu sensibilisieren und sie auf die gefährlichen Situationen vorzubereiten.

Ich frage die Landesregierung:
1. Wie viele Rettungsdienste sind in den vergangenen fünf Jahren während der Einsatz- oder Dienstfahrt in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen (bitte wenn möglich getrennt nach Landkreisen angeben) und wie beurteilt die Landesregierung die Gefahr von Unfällen durch Rettungsdienste im Straßenverkehr?
2. Bei wie vielen dieser Unfälle kam es zu Personenschäden?
3. Bei wie vielen Einsätzen kam der Rettungsdienst auf Grund des Verkehrsunfalls zu spät um Einsatzort?
4. Gibt es eine gesetzliche Pflicht zur Durchführung von Fahrsicherheitstrainings für Rettungsdienste bzw. setzt sich die Landesregierung für eine solche gesetzliche Pflicht ein?
5. Wie bewertet die Landesregierung den Nutzen solcher Fahrsicherheitstrainings?
6. Welche Angebote für Fahrsicherheitstrainings für Rettungsdienste gibt es in Brandenburg?
7. Wie viele Fahrsicherheitstrainings wurden in den vergangenen drei Jahren für Rettungsdienste durchgeführt (bitte wenn möglich nach Landkreisen und Organisation aufschlüsseln) und welche Kriterien werden dabei zugrunde gelegt?
8. Wer ist für die Kosten der Fahrsicherheitstrainings verantwortlich?
9. Beteiligt sich das Land Brandenburg an den Kosten, wenn nein, ist dies zukünftig geplant?