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Lehrkräftebedarf in Brandenburg

Kleine Anfrage „Lehrkräftebedarf in Brandenburg“ herunterladen (PDF, 38 KB)

(Nr. 1199 – Marie Luise von Halem) Auf der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport am 07.04.2011 hat das Ministerium die Planungen zum Einstellungskorridor für Lehrkräfte zum Schuljahr 2011/2012 vorgestellt. Dabei fällt die Zahl der einzustellenden Lehrkräfte deutlich niedriger aus als im laufenden Schuljahr.

Ich frage die Landesregierung:

1. Wie hoch ist voraussichtlich aus Sicht der Landesregierung der Bedarf an Lehrkräften für
a) die Primarstufe und Sekundarstufe I,
b) die Sekundarstufe II,
c) Sonderpädagogik und
d) für die beruflichen Schulen zum Anfang der Schuljahre 2011/2012, 2012/2013, 2013/14 und 2014/15 im Land Brandenburg, wenn die Schüler-Lehrer-Relation von 15,4 gehalten werden soll? (Bitte nach Schulämtern aufschlüsseln.)
2. Wie viele Bewerbungen liegen derzeit bereits bei den jeweiligen Schulämtern für das neue Schuljahr 2011/2012 vor?
3. Wie viele Stellen wurden bisher den jeweiligen Schulämtern für das Schuljahr 2011/2012 zugewiesen? Wie viele Stellen sind davon für Neueinstellungen vorgesehen?
4. Kann mit den jetzigen Planungen der Landesregierung auch bis zum Ende der Legislaturperiode die Schüler-Lehrer-Relation von 15,4 gehalten werden, bzw. mit welchen Schwierigkeiten rechnet die Landesregierung bis zum Ende der Legislaturperiode hinsichtlich der Beibehaltung der Schüler-Lehrer-Relation von 15,4?
5. Entspricht der aktuelle Einstellungskorridor für das Schuljahr 2011/12 den Planungen der Landesregierung aus dem Jahr 2010? Wenn nein, welche Fakten haben zu einer Neubewertung geführt?
6. Wie sehen die Berechnungen für die voraussichtlichen Schülerzahlen an öffentlichen Schulen für die Schuljahre 2011/2012, 2012/2013, 2013/14 und 2014/15 aus?
7. Wie hoch ist derzeit die Schüler/Lehrer-Relation bei den einzelnen Schulämtern (bitte auf Schularten aufschlüsseln)?
8. Ausgehend von der Annahme, dass Berlin und Brandenburg einen gemeinsamen Arbeitsmarkt darstellen, frage ich die Landesregierung, ob der Lehrkräftebedarf Berlins bei den eigenen Planungen berücksichtigt wurde?