Heide Schinowsky:
Das Land Brandenburg will im Rahmen der Energiewende ein Programm zur Förderung von Speichern auflegen. Das Programm soll ein Volumen von 50 Mio. Euro umfassen. Hendrik Fischer, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie, verkündete auf dem 2. Brandenburger Speichertag der Brandenburger Landesregierung und des Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ), das Programm solle „technologieoffen“ sein.
In diesem Zusammenhang wurde auch auf das vor kurzem beendete Pilotprojekt zur unterirdischen Speicherung von CO2 in Ketzin (Havelland) verwiesen. Demnach könnten große Menge CO2 langfristig im Untergrund gespeichert und wieder hochgeholt werden. „Wir konnten beweisen, dass es funktioniert“, wird der wissenschaftliche Vorstand des GFZ, Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Hüttl, zitiert. Hüttl zufolge soll der nächste Schritt der Aufbau einer Demonstrationsanlage sein. Der geologische Unter-grund biete die größten Kapazitäten zur Speicherung. (vgl: Deutsche Nachrichtenagentur Mi, 08.02.2017, 14:29 „Speicher für Energiewende: Brandenburg will Programm auflegen“)
Ich frage die Landesregierung: Soll die Forschung zur Speicherung von Kohlendioxid im Untergrund auch aus dem Speicherprogramm der Landesregierung gefördert werden?