Kleine Anfrage „Gesundheitsförderung und Prävention in Brandenburg“ herunterladen (PDF, 80 KB)
(Nr. 1890 – Ursula Nonnemacher) Prävention und Früherkennung, Gesundheitsförderung und Minderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheit sind Aufgabenschwerpunkte der Gesundheitspolitik in Brandenburg. Die Arbeitsgemeinschaft für Prävention und Gesundheitsförderung in Berlin und Brandenburg hat die Aufgabe gesundheitliche Belange der Menschen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen und dabei insbesondere sozial Benachteiligten Gesundheitschancen zu ermöglichen.
Ich frage die Landesregierung
1. Welche Erfahrungen gibt es in Brandenburg mit Gesundheitsförderungsansätzen und Prävention für MigrantInnen? Werden diese Ansätze regelhaft finanziert? (Bitte Beispiele nennen).
2. Welche Erfahrungen gibt es in Brandenburg im Bereich Sekundär- und/oder Tertiärprävention und Gesundheitsförderung für Ältere? Werden diese Ansätze regelhaft finanziert? (Bitte Beispiele nennen).
3. Gibt es in Brandenburg Projekte, Programme oder Zielprozesse zur Gesundheitsförderung sozial Benachteiligter? (Wenn ja, bitte auflisten)
4. Welche Gesundheitsberichte gibt es in Brandenburg? Bitte auflisten! Werden sie regelmäßig heraus gegeben? Wie ist die Gesundheitsberichterstattung in Brandenburg personell ausgestattet?
5. Welche Daten werden in Brandenburg für den Bereich Gesundheitsförderung und Prävention erhoben?
6. Welche Formen der Qualitätssicherung gibt es für Präventions- und Gesundheitsförderungsangebote und -programme vor Ort?
7. Welche Erfahrungen gibt es in Brandenburg mit Gesundheitszieleprozessen und Gesundheitszielen? Wo und in welcher Form wird damit gearbeitet?
8. Welche bestehenden Strukturen sollen nach Meinung der Landesregierung in Brandenburg gestärkt werden, um Prävention und Gesundheitsförderung besser zu koordinieren?
9. Welche Aufgaben können diesbezüglich der Öffentliche Gesundheitsdienst und die Gesundheitsämter wahrnehmen?
10. Gibt es in Brandenburg landesweite oder regionale Gesundheitskonferenzen oder andere regionale und/oder landesweite runde Tische zur Koordination der Gesundheitsförderung?
11. Welche Erfahrungen wurden mit der Landesvereinigung für Gesundheit in Berlin-Brandenburg gemacht?
12. Welche Erfahrungen gibt es in Brandenburg mit Synergien und Politikfeld- übergreifenden bzw. ministeriumsübergreifenden Ansätzen?
13. Gibt es Beispiele für Zusammenarbeit z. B. im Bereich Gesundheit & Bildung, Gesundheit & Stadt -entwicklung, Gesundheit & Sport, Gesundheit & verschiedene Altersgruppen?
14. Wie viele Projekte und Programme im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung wurden in Brandenburg im Rahmen von Modellvorhaben mit dem Programm „Soziale Stadt" finanziert? (Bitte auflisten inklusive der finanziellen und personellen Ausstattung seit Start des Programms 1999, sowie bei noch laufenden Programmen deren mittelfristige finanzielle und personelle Ausstattung darstellen.)