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„Brandgrün 04: Eine andere Agrar-Politik ist möglich“ herunterladen (PDF, 982 KB)
Die märkische Landwirtschaft wird oft als Erfolgsmodell dargestellt. Im Mittelpunkt stehen große Betriebe, die sich mit geringem Arbeitskräfteeinsatz, große Flächen und intensiver Bodennutzung im globalen Wettbewerb behaupten.
Bäuerliche Kleinbetriebe sind zwar in der Mehrheit, die Großbetriebe dominieren aber flächenmäßig. Das ist die Folge einer Agrarpolitik, die nach 1989 einseitig auf die Begünstigung von Großbetrieben gesetzt hat. Ungesagt bleibt, dass seit 2003 fast jede vierte Vollzeitstelle in der Brandenburger Landwirtschaft verschwunden ist. Es gibt keinen anderen Wirtschaftszweig im Land, der in dieser kurzen Zeit einen solchen Aderlass hinnehmen musste. Ungesagt bleibt auch, dass die vorherrschende Agrarpolitik kaum Rücksicht auf regionale Wirtschaftskreisläufe, biologische Vielfalt und eine artgerechte Tierhaltung kennt.
Auf der anderen Seite werden Betriebe, die auf Bio-Produktion und damit auch auf die Präferenz vieler KonsumentInnen setzen, kaum unterstützt. Dennoch wird nirgends in Deutschland so viel Fläche ökologisch bewirtschaftet wie hier bei uns. Weil der Ökolandbau besonders geeignet ist, unsere natürlichen Ressourcen zu schützen und neue Perspektiven für die ländlichen Räume zu bieten, muss Brandenburgs Agrarpolitik neu ausgerichtet werden.
Unsere Fraktion steht dafür ein. Dies und viel mehr lesen Sie in der neuen brandGRÜN.
Viel Spaß beim Lesen!