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Klimaschutz: Fragen zur geplanten Müllverbrennungsanlage am Kraftwerksstandort Jänschwalde

Kleine Anfrage „Fragen zur geplanten Müllverbrennungsanlage am Kraftwerksstandort Jänschwalde“ und Antwort der Landesregierung herunterladen (PDF, 2 MB)

Aus der Vorbemerkung der*des Fragesteller*in:

Die Lausitz Energie AG (LEAG) plant, in Kooperation mit Veolia Deutschland GmbH, am Kraftwerksstandort Jänschwalde eine „Anlage zur Verwertung von Abfall" zu errichten. Das Landesumweltamt hat inzwischen klargestellt, dass es sich hierbei nicht um eine Ersatzbrennstoff-Anlage handelt (EBS-Anlage). Laut Angaben der Betreiber soll die für die Verbrennung geplante Menge von knapp 500.000 Tonnen jährlich zu 75 Prozent regional anfallender Abfall sein. Als Radius hierfür wurden 200 km sowie namentlich Lieferungen aus Berlin und Dresden angegeben'. Über die konkrete Herkunft sowie über die Herkunft der verbleibenden 25 Prozent liegen keine Angaben vor. Geplant ist zudem die Produktion von Wärme im Umfang von 100 thermischen Megawatt, die laut LEAG zum größten Teil als Fernwärme für die Versorgung von Cottbus genutzt werden soll. Bis dato wurden jedoch weder der Bedarf für die Wärmeproduktion noch für die Müllverbrennungskapazitäten belegt.