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Konferenz: Klima und Gerechtigkeit!

Die Klimakrise ist in Brandenburg angekommen. Die Konflikte um Wasser nehmen zu, die Zahl an Hitzetoten, an Waldbränden, an Überschwemmungen, an Ernteverlusten. Nichthandeln kommt uns alle teuer zu stehen - Klimaschutz dagegen lohnt sich!

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien hat Tausende neue Jobs gebracht. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs entlastet täglich zehntausende Pendlerinnen und Pendler. Hitzeschutz in den Dörfern und Städten macht die heißen Sommer für alle lebenswert. Politik muss den Rahmen schaffen, damit Klimaschutz sozial gerecht und für alle möglich wird.

Mit der Konferenz wollen wir einen Ort zur Diskussion, Vernetzung und zum Austausch über notwendige Schritte in der Brandenburger Klimaschutzpolitik schaffen. Sie und Euch erwarten spannende Impulse aus Wissenschaft, Politik und der Zivilgesellschaft.


Programm:

Rahmenmoderation: Ricarda Budke, klimapolitische Sprecherin

13:30 Uhr: Einlass & Ankommen mit Kaffee & Kuchen im Foyer des Brandenburger Landtags

14 Uhr: Startschuss & Begrüßung durch Fraktionsvorsitzende Petra Budke und Benjamin Raschke

  • Im Gespräch: GRÜNE Klimapolitik macht den Unterschied! Warum? Ricarda Budke im Gespräch mit Klimaschutzminister Axel Vogel
  • Impuls: Wie zeigt sich die Klimakrise weltweit und in Brandenburg? Welche Weichen müssen in der Klimaschutzpolitik gestellt werden? Professor Stefan Rahmstorf, Abteilungsleiter für Erdsystemanalyse am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
  • Im Gespräch: Was Klimaschutz mit unserer Gesundheit zu tun hat und was wir in Brandenburg schon dafür tun? Ricarda Budke im Gespräch mit Dr. Antje Töpfer, Staatssekretärin des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz und Dr. Andrea Nakoinz von der Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG)


15:15 Uhr Beginn der Workshop-Phase

  • WORKSHOP 1: Energiegenossenschaft, Anwohner*innenstrompreis, Windeuro: Wie kann in meiner Gemeinde die lokale Teilhabe an der Wertschöpfung von Erneuerbaren Energien gestaltet werden? Mit Benjamin Raschke, MdL und Fraktionsvorsitzender (keine Anmeldung mehr möglich, da alle Plätze belegt)

Beschreibung

An mehreren Thementischen können sich die Teilnehmenden über verschiedene Möglichkeiten der Teilhabe an der Wertschöpfung erneuerbarer Energieanlagen informieren. Die Teilnehmenden sollen sich Anregungen holen, wie sie erneuerbare Energien vor Ort fördern können und der Fraktion mitteilen, was auf Landesebene getan werden muss.

  • WORKSHOP 2: Moor muss nass! Wie bringen wir Moorbodenschutz und nachhaltige Landnutzung in Brandenburg zusammen? Mit Isabell Hiekel, MdL und umweltpolitische Sprecherin und Anje Marten vom Landesamt für Umwelt (angefragt)

Beschreibung

Entwässerte Moore in Brandenburg setzen eine große Menge an Klimagasen frei. Moorschutz über die Anhebung der Wasserstände ist folglich Klimaschutz. Dafür braucht es eine angepasste landwirtschaftliche Bewirtschaftung und die Zusammenarbeit mit den Landwirt*innen. Das BLuMo-Projekt setzt hier an und zielt darauf ab, Bewirtschaftungsmethoden und Techniken zu erproben, die auf feuchten und nassen Moorflächen eine dauerhafte, nachhaltige Wertschöpfung durch landwirtschaftliche Nutzung ermöglichen. Im Workshop wollen wir gemeinsam mit Anje Marten, Landesamt für Umwelt und Projektleiterin des BLuMo-Projekt diskutieren, welche Chancen und Herausforderungen bei der Umsetzung bestehen und wie wir diesen begegnen können.

  • WORKSHOP 3: Mobilitätswende fürs Klima – ja, aber sozial gerecht! Mit Clemens Rostock, MdL und verkehrspolitischer Sprecher

Beschreibung

Mobilität im Flächenland Brandenburg bedeutet Teilhabe der Menschen am öffentlichen, sozialen und kulturellen Leben. Eine flächendeckende Mobilität sorgt dafür, dass Brandenburg ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt. Deshalb setzen wir uns ein für eine Mobilitätsgarantie in Brandenburg. Mit dem Mobilitätsgesetz haben wir einen ersten wichtigen Schritt im Land erreicht. Was bedeutet Mobilitätsgarantie und wie kommen wir dahin? Welchen Beitrag leistet das Mobilitätsgesetz und was bedeutet sozial-gerechte Mobilitätswende in Brandenburg? Gemeinsam mit Christian Wessel, stellvertretender Landesvorsitzender des ADFC, wollen wir diese Fragen diskutieren.

  • WORKSHOP 4: Kohleausstieg 2030 – ökologisch und sozial gerecht. Mit Ricarda Budke, MdL und Sprecherin für Strukturpolitik

Beschreibung

Der Strukturwandel in der Lausitz wird mit viel Geld begleitet, damit die Menschen in der Region eine gute Perspektive haben. Aber wie müssen wir den Strukturwandel gestalten und welche Änderungen müssen wir am Prozess vornehmen, wenn wir 2030 aus der Kohle aussteigen? Was bedeutet das für den Kohleausstieg, dass nicht alle Strukturwandelmaßnahmen bis 2030 umgesetzt sein werden? Wie kann der Prozess ablaufen, damit er sowohl ökologisch, als auch sozial gerecht ist? Über die verschiedenen Dimensionen der Gerechtigkeit im Strukturwandel diskutiert Ricarda Budke mit Konrad Gürtler (RIFS) und Frederik Moch (DGB).

  • WORKSHOP 5: Klimafinanzierung/ Finanzierung der Transformation, aber wie? Mit Thomas von Gizycki, MdL und finanzpolitischer Sprecher

Beschreibung

Das Land Brandenburg steht vor einem gewaltigen Wandel, einer Transformation in eine klimaneutrale Zukunft. Dieser Wandel wird zu großen Teilen in den Kommunen umgesetzt werden. Diese Milliardeninvestitionen sind der richtige Weg um Brandenburg bis 2045 klimaneutral zu machen und unser Land lebenswert zu erhalten. Gemeinsam mit Bernd-Armin Schmidt von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und Andreas Meyer, Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) möchten wir Wege und Möglichkeiten zur Finanzierung der Klimatransformation diskutieren.

17:00 Kurzvorstellung der Workshop-Ergebnisse im Plenum

17:20 Gemeinsames Ende der Klimakonferenz

18:00 Fraktionsempfang "Klima und Gerechtigkeit" (Teilnahme optional)


Hinweis: Im Anschluss an die Konferenz besteht die Möglichkeit, an unserem diesjährigen Fraktionsempfang teilzunehmen. Dieser beginnt direkt nach der Konferenz um 18 Uhr. Bitte geben Sie bei der Anmeldung für die Konferenz aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten an, ob Sie diese Möglichkeit wahrnehmen möchten.

Optionale Teilnahme am Empfang