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Krankenhausfinanzierung in der Pandemie: Krankenhäuser nicht im Stich lassen!

Schwere Krankheitsverläufe, weniger Belegung durch die Hygieneregel – die Krankenhäuser leiden massiv an ausfallenden Einnahmen im Zuge der Corona-Pandemie. Die bisherigen Ausgleichszahlungen des Bundes decken diese Ausfälle allerdingt nicht ab. Hinzu kommt, dass nicht alle Krankenhäuser die Hilfen erhalten. Während etwa Spezialkliniken Ausgleichszahlungen bekommen, gehen viele kleine Häuser leer aus. Wir müssen daher mit aller Kraft verhindern, dass diese Krankenhäuser pleitegehen. Denn für ein Flächenland wie Brandenburg wäre das eine Katastrophe.

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Unsere gesundheitspolitische Sprecherin Carla Kniestedt erklärt, in welcher dramatischen Situation sich vor allem die kleinen Krankenhäuser befinden.

Diese Woche haben wir deshalb im Landtag die Finger in die Wunde gelegt – und der Landesregierung und Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher den Rücken für die Verhandlungen mit den Bund gestärkt. Die Ausgleichzahlungen müssen unbedingt für das gesamte Jahr 2021 und nicht nur bis April 2021, wie vom Bund bisher zugesichert, gelten. Und die Ausgleichzahlungen müssen für alle Krankenhäuser kommen, die mit ihrer Intensivmedizin und anderen medizinischen Bereichen für die Bekämpfung der Pandemie Großes leisten.

Im Koalitionsvertrag haben wir versprochen: Wir werden alle Krankenhausstandorte in Brandenburg erhalten. Aus einem ganz einfachen Grund: Eine gute Grundversorgung muss es überall in der Nähe geben. Gerade in der Corona-Krise kämpfen wir also umso härter dafür. Kein Krankenhaus in Brandenburg darf im Stich gelassen werden!